„Wer sucht mich? Herr Friedli auf Brautschau.“

Regie: Hilde Schneider
Spieler: Peter Friedli „Herr Friedli“

Allein sein - ein Schicksal, das Herr Friedli mit Hunderttausenden teilt. Dabei, so konnte man erst kürzlich im „Blick“ lesen, ist Single sein out!

Ruedi, wie Herr Friedli mit Vornamen heisst, ist „der nette Junge von nebenan“ -  also in Bezug auf Frauen ein Verlierertyp.
Das Schicksal meint es nicht gut mit ihm, trotzdem gibt er nicht auf. Er versucht alles. Egal ob Speedflirt, www.Parship.ch, Wandern oder Kochen für Singles, - er ist dabei!

Der vorläufige Höhepunkt seiner „Karriere“ ist nun aber wohl diese Singleparty, die erste, an welcher er, um sich vorzustellen, etwas vorführen muss. Eigentlich hätte er es schon im Griff, wenn nur die Nerven nicht wären und immer wieder dieses Abschweifen in Erlebnisse, Tagträume und vor allem die eigene Familiengeschichte!
Aber zum Glück gibt’s da noch die Musik.

Das Stück beschreibt einen Mann, in dessen Familientradition das Ding mit der Liebe seit jeher reichlich verkorkst ist. Und so etwas vererbt sich ja womöglich weiter – oder etwa nicht?

„Brautschau“ ist ein poetischrasanter Abend im Leben des Herrn Friedli, in dessen Verlauf das Zuschauerherz hin und her gerissen ist zwischen Jauchzen und Schluchzen. In anderen Worten: Ein  Federballspiel der Gefühle!